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Stell dir vor, du triffst jemanden zum ersten Mal. Bevor ihr ins Detail geht, reicht ihr euch die Hand. Dieser kurze Moment signalisiert: Ich bin offen für Kontakt, ich bin bereit für den Austausch. Die Handshake Nachricht ist genau das, nur digital. Es ist die erste schriftliche Kommunikation, die den Ton für alles Weitere setzt. Es geht darum, einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen, ohne gleich zu viel zu erwarten oder zu fordernd zu wirken.
Die Situationen, in denen du eine solche Nachricht brauchst, sind vielfältig:
• Nach einem zufälligen Treffen auf einer Veranstaltung, bei dem du Visitenkarten getauscht hast.
• Wenn du jemandem aus deinem Netzwerk vorschlagen möchtest, sich kennenzulernen.
• Nach einem ersten Date, um zu signalisieren, dass es dir gefallen hat.
• Wenn du eine längere Zeit keinen Kontakt zu einem alten Bekannten hattest und wieder anknüpfen willst.
• Als erste Kontaktaufnahme nach einer Empfehlung.
Die Angst vor der falschen Formulierung
Dein Kopf macht jetzt wahrscheinlich Überstunden. Du denkst: Was, wenn die Nachricht zu lang ist? Was, wenn sie zu kurz ist und unhöflich wirkt? Was, wenn der andere gar nicht antwortet? Diese Zweifel sind absolut normal. Du versuchst, eine menschliche Verbindung über Text herzustellen, und das ist eine Herausforderung. Text transportiert keine Mimik und keine Stimme. Deswegen ist die Wahl der Worte hier so wichtig.
Der Schlüssel liegt darin, authentisch zu bleiben und den Grund für deine Nachricht klar zu benennen. Vermeide es, krampfhaft zu versuchen, witzig oder superprofessionell zu sein, wenn du das nicht bist. Sei einfach du.
Egal, ob es um eine berufliche Vernetzung oder eine private Kontaktaufnahme geht, der Aufbau einer guten ersten Nachricht folgt ähnlichen Mustern. Hier ist eine einfache Anleitung, die dir hilft, Struktur in deine Gedanken zu bringen.
Schritt 1: Die sofortige Erinnerung schaffen
Der Empfänger bekommt vielleicht viele Nachrichten am Tag. Du musst ihm schnell helfen, sich zu erinnern, wer du bist und woher ihr euch kennt. Vermeide allgemeine Floskeln wie „Hallo, ich hoffe, es geht dir gut“. Das ist zu vage.
Praxistipp: Nenne den Ort und den Kontext. Wenn ihr euch auf einer Konferenz getroffen habt, erwähne das kurz.
Beispiel für eine gute Eröffnung nach einem Treffen:
„Hallo [Name], schön, dass wir uns gestern auf der [Name der Veranstaltung] kurz austauschen konnten. Ich fand unser Gespräch über [kurzes Thema nennen] sehr aufschlussreich.“
VIDEO: Handshake-Marathon: Trump ringt und gibt Nachhilfe | #ntv
Schritt 2: Den Wert des Kontakts benennen
Warum schreibst du jetzt? Was möchtest du erreichen? Leute antworten lieber, wenn sie sehen, dass der Kontakt für beide Seiten einen Sinn ergibt oder zumindest eine klare Absicht dahintersteckt. Du musst nicht sofort einen Vertrag anbieten, aber du solltest den nächsten logischen Schritt andeuten.
Wenn du einfach nur „in Kontakt bleiben“ willst, klingt das oft leer. Sei konkreter. Vielleicht möchtest du eine bestimmte Information erhalten oder deinen Austausch vertiefen.
Beispiel für eine konkrete Absicht:
„Du hast erwähnt, dass du dich mit [Thema X] beschäftigst. Ich würde dir gerne noch kurz die Studie zeigen, die ich dazu gerade gelesen habe. Hättest du nächste Woche fünf Minuten Zeit für einen schnellen Austausch?“
Wesentliche Links
Hier sind einige informative Links speziell zu Handshake Nachricht: Bedeutung und Anwendung im Detail.
• TLS/SSL-Handshakefehler | Apigee Edge | Apigee Docs
• Alternative Text – WebAIM
Schritt 3: Eine klare, einfache Handlungsaufforderung (Call to Action)
Die häufigste Fehlerquelle ist eine unklare Bitte am Ende. Wenn du den Empfänger mit zu vielen Optionen oder einer vagen Frage zurücklässt, sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Antwort rapide. Dies ist wie eine Nachricht, die sich selbst zerstört. Deine Bitte muss leicht zu beantworten sein.
Vermeide: „Sag mir einfach Bescheid, wann du Zeit hast, mal zu quatschen.“ (Das verlangt Planung vom Empfänger.) Solche vagen Formulierungen können so frustrierend sein, wie wenn WhatsApp-Nachrichten nicht verschickt werden.
Nutze stattdessen einfache Ja/Nein-Fragen oder biete konkrete Zeitfenster an.
Beispiel für eine gute Handlungsaufforderung:
„Wäre dir ein kurzer Anruf am Dienstagvormittag oder lieber am Donnerstag nach 15 Uhr lieber, um das kurz zu besprechen?“
Schritt 4: Der freundliche Abschluss
Beende die Nachricht warm und ohne Druck. Du hast dein Anliegen klar formuliert. Jetzt gibst du der anderen Person den Raum zum Antworten.
Verwende etwas wie: „Ich freue mich, von dir zu hören. Viele Grüße“ oder „Bis bald, wenn es passt“.
Im Dating-Bereich ist die erste Nachricht nach dem Treffen oft besonders emotional aufgeladen. Hier geht es weniger um Geschäftliches, sondern um das Gefühl, ob die Chemie stimmte und ob man sich wiedersehen möchte. Die Zweifel hier sind oft größer: Habe ich zu enthusiastisch gewirkt? War ich zu reserviert?
Die Balance finden: Authentische Wertschätzung
Wenn du ein schönes Treffen hattest, teile das mit. Menschen reagieren positiv auf ehrliches positives Feedback.
Anstatt nur „War schön mit dir“, versuche es mit:
„Ich musste heute Morgen noch an unser Gespräch über [spezifisches, lustiges Detail] denken. Ich hatte wirklich eine tolle Zeit gestern Abend. Ich würde dich sehr gerne wiedersehen.“
Die klare Aussage „Ich würde dich gerne wiedersehen“ ist hier deine Handshake Nachricht. Du legst den Ball sanft zurück und signalisierst Interesse für eine zweite Begegnung. Wenn die andere Person positiv reagiert, könnt ihr gemeinsam den nächsten Schritt planen.
Was tun, wenn du deine perfekt formulierte Handshake Nachricht abgeschickt hast und nichts passiert? Atme tief durch. Es gibt viele Gründe, warum eine Antwort ausbleiben kann, die nichts mit dir zu tun haben.
Mögliche Gründe für Funkstille:
• Die Nachricht ist im Spam-Ordner gelandet (ja, das passiert auch bei LinkedIn oder E-Mail).
• Die Person ist gerade beruflich sehr eingespannt und hat es schlicht vergessen.
• Die Person weiß nicht genau, wie sie antworten soll, weil dein Vorschlag zu komplex war.
Wenn du nach etwa einer Woche keine Antwort hast und es dir wichtig ist, kannst du eine sehr kurze, unverbindliche Nachfass-Nachricht senden. Halte diese extrem kurz und vermeide Vorwürfe.
Beispiel für ein Follow-up:
„Hallo [Name], ich wollte nur kurz nachfragen, ob meine Nachricht von letzter Woche bei dir angekommen ist. Falls du gerade keine Zeit hast, ist das völlig in Ordnung. Viele Grüße.“
Damit gibst du der Person einen einfachen Ausweg, falls sie gerade beschäftigt ist, und zeigst gleichzeitig, dass du an dem Austausch interessiert bist. Danach gilt: Lass los. Manchmal passt es einfach nicht, und das ist Teil des Prozesses beim Aufbau neuer Kontakte.
Denke immer daran: Eine Handshake Nachricht ist ein Angebot zur Interaktion, kein Befehl. Sie sollte spezifisch, freundlich und einfach zu beantworten sein. Überlege dir, was du möchtest, und formuliere das in einfachen Worten. Wenn du das beachtest, stehen die Chancen gut, dass du eine positive Resonanz erhältst und das Gespräch erfolgreich beginnen kannst.
wie lang darf die erste nachricht sein?
Halte die erste Nachricht so kurz wie möglich, idealerweise nicht mehr als drei bis vier Sätze. Sie muss den Kontext herstellen, den Grund nennen und eine einfache Frage stellen. Lange Texte schrecken am Anfang ab, weil sie viel Zeit für die Antwort erfordern.
soll ich immer den namen nennen?
Ja, das ist fast immer empfehlenswert, besonders wenn ihr euch nicht sehr gut kennt oder es um geschäftliche Kontakte geht. Die direkte Anrede macht die Nachricht persönlicher und zeigt, dass du dir Mühe gegeben hast, die richtige Person anzuschreiben.
was mache ich, wenn ich nicht weiß, ob die person per du oder sie sein will?
Im beruflichen Kontext ist „Sie“ die sichere Wahl, bis dir das „Du“ aktiv angeboten wird. Bei privaten Kontakten oder lockeren Treffen kannst du das „Du“ verwenden, wenn der andere es auch benutzt hat. Wenn du dir unsicher bist, wähle das „Du“, wenn das Umfeld sehr locker war (z.B. bei einer Party), andernfalls nutze das „Sie“ und warte auf das Angebot zum Duzen.